Die Kirche von Belitz (Mecklenburg)
und die Birckholtz-Trompete
Belitz (in älteren Urkunden auch „Beliz“, „Belitze“, „Beltz“, „Beelz“ geschrieben) wird 1232 zum ersten mal erwähnt.
Am 4.April 1232 verleiht Bischof Conrad von Camin der Kirche zu Polchow den Zehnten aus Beelz. Ursprünglich war Belitz ein Bauerndorf mit Gerichtsort und Handelsplatz.
Die Kirche ist ein aus einem dreischiffigen Langhaus mit erhöhtem Oberschiff und einem aus dem Achteck konstruierten Chor bestehender frühgotischer Backsteinbau von überaus gedrungenen Verhältnissen, der sehr wohl vor 1314 entstanden sein kann und während der Jahre 1886/88 eine Erneuerung erfahren hat.
Die Orgel, mit Prospekt im Barock- und Rococostil, ist auf Befehl des Herzogs Friedrich 1784 vom Rostocker Orgelbauer Christian Heinrich Kersten erbaut und 1786 vom Maler Gudehus aus Verden dekoriert worden.
Im südlichen Seitenschiff hängt ein Degen und eine Trompete an einem Epitaph mit der Unterschrift: „Zum Gedächtnis habe ich Elisabeth Blanchert Jacob Hinzen 1677“
Weiteres über den Stabstrompeter Jacob Hinze enthält das Kirchenbuch.
Aus: - Informationsbroschur der Kirche Belitz
- Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin, F.Schlie, 1896
Link zu wikipedia :
Kirche Belitz, Prebberede






